Leichenverbrennung
Viele Schwerkranke kommen nach Varanasi, um zu sterben und anschließend an diesem
heiligen Ort verbrannt zu werden.
Für die Verbrennungen gibt es spezielle Ghats mit unterschiedlichen Preisen, je nach
Geldbeutel und Kastenzugehörigkeit.
Die Leichen werden auf Scheiterhaufen aufgebahrt und im Rahmen einer Zeremonie verbrannt.
Die Angehörigen streuen am Ende, angeleitet vom Brahmanen, die Asche in den Ganges.
So eine Einäscherung ist für den normalen Inder sehr teuer und das Holz wird hier zu
Wucherpreisen verkauft. Das Teuerste wäre eine Verbrennung auf Sandelholz, das auch
für westliche Verhältnisse fast unerschwinglich ist.
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