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Vorwort

Diese Seiten sind kein umfassender Bericht über Indien,
sie sollen nur Hilfe und Anregungen für die eigene Indien-Reise geben..

  Indien: Land der Gegensätze - oder auch - Das Land der Götter und Dämonen
· Land oder doch Kontinent
· Von den höchsten Bergen bis zum tropischen Urwald
· Von bitterster Armut bis zur Raumfahrt
· Kein Urlaubsland aber ein Reiseabenteuer
· Eine neue Welt, die Dich verändern wird
· Eine Reise in Dich selbst

 
Ich bin mit zarten 24 Jahren nach Indien gefahren, mit Hummeln im Bauch, den ich hatte beim Anflug nach Bombay richtig eine Art Prüfungsangst. Für mich entwickelte sich die Reise zu einem unvergeßlichen Erlebnis. Nach genau 10 Jahren hat es mich abermals zum Subkontinent gezogen und ich möchte auch diese Erfahrung nicht mehr missen.

 
Eigentlich ist es gar nicht so schwer in Indien zu reisen. Es gibt Länder mit schlechterer Reiseinfrastruktur und mehr Verständigungsproblemen. Alle Inder aus der sog. Mittelschicht und höher sprechen z. B. sehr gut Englisch und mit Bahn und Flugzeug kann man das Land sehr gut bereisen, wenn auch langsam, da in Indien die Strecken ja auch sehr lange sind und die Transportmittel eher langsam.

 
Ich habe mit vielen Indien-Erfahrenen gesprochen, und dabei kommt man meistens auf den selben Punkt: Man kommt in Indien ziemlich schnell an seine eigenen persönlichen Grenzen. Die Armut, der Dreck, die ständige Belagerung durch armselige Kreaturen, ...... man muß dort lernen "NEIN" zu sagen und zu sich selbst zu stehen, sonst geht man unter, außerdem muß man lernen, zu akzeptieren, daß es so ist und man nichts ändern kann.

 
Ich denke , daß man versuchen sollte, den armen Menschen zu helfen, leider kommt man dann aber schnell in Verzug, denn es sind so unsagbar viele arme Menschen, die Dich um nur eine Kleinigkeit bitten. Meine Lösung war, daß ich ab und zu einem Hungernden was zu essen gekauft habe, oder ihm eine Banane etc. gegeben habe. Geld habe ich ungern hergegeben, da man befürchten muß, daß das Geld, das man hergibt in die falschen Hände gelangt (Bettlermafia).
Ich bin auch der Meinung, daß man Kindern kein Geld geben sollte, da ja eine solche Handlungsweise die Kinderanzahl sowie die Anzahl der bettelnden Kinder nur vergrößert und so zu einem sich ständig steigerndem Kreislauf wird. Man kann den Kindern ja auch anstatt Geld etwas zum Essen kaufen, Schreibmaterial oder Süßigkeiten schenken.

 
Über Religionen will ich mich aber hier nicht ausbreiten. Nur soviel: es gibt in Indien nicht nur einen toten Baghwan aus Poona, sondern noch mehr als 10 lebende Baghwan's, die alle über etwas abweichende Religionsansichten und Ashrams verfügen. Auch der Hinduismus in Indien ist nicht gleich Hinduismus, es gibt dort verschiedene Religionsrichtungen und verwandte Religionen (für Hindus, sogenannte "Sekten"), z. B. die Jains, die Boden Wasser Erde als heilig verehren, oder die Sikhs usw. In Indien gibt es außerdem noch 10 % Moslems und viele Buddhisten als auch Christen. Wer versuchen möchte, die Inder zu verstehen, sollte sich etwas mit den Glaubensgrundzügen des Hinduismus befassen.

 
Viele der Reisenden haben Indien nicht ausgehalten oder sind krank geworden und sind vorzeitig wieder heimgefahren, was ich verstehen kann, aber für die meisten Indien-Besucher wurde die Reise zu einem unvergeßlichen Erlebnis.

 
Zu der Idee mit der Indienreise-Homepage bin ich gekommen, weil ich immer wieder nach Informationen über Indien gefragt worden bin und ich denke, daß hier noch ein echtes Informationsdefizit besteht, außerdem kann ich nur jedem empfehlen, die Erfahrung einer Indienreise zu machen.

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